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Liebe Leserin, lieber Leser !

Diese Einleitung ist spannend wie der hintere Klappentext eines Buches. Lesen Sie sie nur, wenn Sie unbedingt etwas über mich erfahren wollen.

Ich bin Mathematiker und Physiker und betreibe seit 1984 Forschung und Entwicklung für lernende Systeme und künstliche Intelligenz. Das erste Mobiltelefon der Welt mit integrierter Sprachwahl und die heute führende Sprachsteuerung für körperbehinderte Menschen gehen auf meine Erfindungen zurück.

Seit 2008 führe ich zwei kleine Unternehmen: das brainhouse, ein Institut für statistische Analysen, und den mathecampus, wo ich StudentInnen in Mathematik, Statistik und Physik unterrichte.

Bayes-Statistik für Human- und Sozialwissenschaften

Wissenschaftler beobachten und ziehen Schlüsse. Oft Schlüsse, die "für alles" gelten: für alle Menschen beispielsweise oder für alle Menschen eines Landes oder für alle Sechzehnjährigen; jedenfalls für eine Gesamtheit, die so groß ist, dass man sie nicht zur Gänze beobachten kann, sondern von ihr nur einen Ausschnitt, eine Stichprobe, sieht. Darum sind solche Schlüsse nicht sicher, sondern nur mehr oder weniger wahrscheinlich, und darum ist die Wahrscheinlichkeitsrechnung die Logik unseres Wissens von der Welt.

Eine Krone der Wahrscheinlichkeitsrechnung ist die Bayes-Statistik. Sie erlaubt es, sämtliche Informationen zu einem Problem so zu kombinieren, dass die Schlüsse ein Maximum an Wahrscheinlichkeit gewinnen. Das ist besonders dort von Vorteil, wo die Information spärlich ist; nicht zuletzt in den Human- und Sozialwissenschaften, deren Objekte ja Menschen sind, mit denen man nicht beliebig experimentieren kann.

Dieses Buch soll das Anwenden der Bayes-Statistik erleichtern. Es bereitet den Gegenstand, ausgehend von seinen erkenntnistheoretischen Grundlagen, so auf, dass am Ende einfache Formeln stehen, mit denen sich viele typische Fragen speziell (aber nicht nur) der Human- und Sozialwissenschaften behandeln lassen.

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Statistik: Klassisch oder Bayes. Zwei Wege im Vergleich

Die schließende Statistik ist die Wissenschaft davon, aus einer Stichprobe auf die Gesamtheit zu schließen. In ihr gibt es zwei vorherrschende Lehren: die klassische Statistik und die Bayes-Statistik. Die klassische Statistik verwendet zum Schätzen von Parametern und zum Testen von Hypothesen nur die Stichprobe; die bayessche stellt zusätzlich in Rechnung, was man sonst noch über das Problem weiß oder annimmt. Das hängt mit unterschiedlichen Meinungen darüber zusammen, was Wahrscheinlichkeit bedeutet: relative Häufigkeit in Zufallsexperimenten (die klassische Sicht) oder einen Ausdruck des Wissens (die bayessche).

Dieses Buch soll die Standpunkte klären und prüfen: Ausgehend vom jeweiligen Wahrscheinlichkeitsbegriff werden klassische und bayessche Methoden entwickelt und auf Schätz- und Testprobleme angewandt, wobei Gemeinsamkeiten und Unterschiede hervorgehoben werden und besonderes Augenmerk auf die Interpretation der Ergebnisse gerichtet ist.

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Vom Spiegel des Universums. Eine Geistesgeschichte der Mathematik

»Alle Formeln und Resultate sind fertig, nur den Weg muss ich noch finden, auf dem ich zu ihnen gelangen werde«, soll Gauß einmal gesagt haben. Um den Weg, um die vielen Wege zu den Formeln und Resultaten der Mathematik, geht es in diesem Buch.

Geboren aus der Lust am Wissen, genährt von der Naturphilosophie, begrenzt nur von den Grenzen des Denkens, stellt die Mathematik dessen Werkzeug und Gegenstand dar. Wir folgen ihren Spuren von der Antike bis in unsere Tage. In acht Kapiteln führt dieses Buch durch zweitausend Jahre Wissenschaft von den Zahlen, den Figuren, den Gleichungen, von Differential und Integral, vom Zufall, von den Räumen, den Mengen und den logischen Schlüssen.

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Vom Universum. Eine Geistesgeschichte der Physik

Die Erde gleicht einer Kugel; ihre Bahn folgt den Krümmungen des Raumes und der Zeit. Diese beiden Erkenntnisse umrahmen zwei Jahrtausende Physik, und von ihr erzählt »Vom Universum«. Da auch Physiker Menschen sind, erlebt der Leser zugleich eine Geschichte vom Zweifeln und Irren, von Siegen und Niederlagen, vom Aufeinanderprallen der Weltanschauungen und von den Grenzen der Erkenntnis. Uns Sterblichen zum Trost ist es nämlich selbst den Helden dieses Epos nicht vergönnt, auf geradem Weg ans Ziel zu kommen.

In acht Kapiteln erfährt der Leser, was die Physiker von der Antike bis heute von Himmel und Erde, von der Kraft, vom Licht, von der Wärme, vom Feld, von den Quanten, von Raum und Zeit, von den Sternen, kurz: vom Universum dachten und denken, und warum sie es dachten und denken.

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Passione. Roman des neapolitanischen Liedes

Neapel um 1900. Die Zeit der großen Lieder. 'O sole mio, Torna a Surriento, Core 'ngrato entstehen, und mit ihnen begeistern Sänger wie Caruso Millionen Menschen in der ganzen Welt. Noten- und Schallplattenindustrie florieren, Theater und Film stürzen sich auf die einzigartige Musik. Nur für ihre Schöpfer gibt es dort, wo der Kuchen verteilt wird, keinen Platz. Auch nicht für Eduardo Di Capua, den Komponisten des unsterblichen 'O sole mio.

Vor der Kulisse von Sonne, Meer und Lebenslust, aber auch von Armut und trügerischem Glanz führt dieser Roman durch ein packendes Kapitel der Geschichte.

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Tödliche Wahrheit. Roman um Ignaz Semmelweis

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckt der ungarische Arzt Ignaz Semmelweis die Ursache des Kindbettfiebers. Er kann die mörderische Krankheit aus seiner Geburtenklinik verbannen. Doch damit zieht er sich den Zorn der medizinischen Autoritäten zu. Seine Erkenntnisse widersprechen allen wissenschaftlichen Lehren der Zeit, denn er weist nach, dass die Ärzte selbst ihren Patientinnen die Infektion und damit den Tod bringen. Die Arrivierten setzen sich zur Wehr: Semmelweis wird totgeschwiegen oder lächerlich gemacht. Weiterhin sterben sinnlos Tausende von Frauen. Als er sich endlich entschließt zurückzuschlagen, ist es beinahe zu spät.

Die Geschichte dieser Entdeckung spielt vor dem Hintergrund der Märzrevolution in Wien und Budapest, den Hauptstädten der Habsburger Doppelmonarchie. Von zeitloser Bedeutung ist die Frage, die hinter den historischen Ereignissen steht: Was geschieht mit einer Wahrheit, die den Mächtigen nicht gefällt?

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