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Vom Universum. Eine Geistesgeschichte der Physik
Gebunden, 148 Seiten. Edition VA bENE, 2006.

Die Erde gleicht einer Kugel; ihre Bahn folgt den Krümmungen des Raumes und der Zeit. Diese beiden Erkenntnisse umrahmen zwei Jahrtausende Physik, und von ihr erzählt »Vom Universum«. Da auch Physiker Menschen sind, erlebt der Leser zugleich eine Geschichte vom Zweifeln und Irren, von Siegen und Niederlagen, vom Aufeinanderprallen der Weltanschauungen und von den Grenzen der Erkenntnis. Uns Sterblichen zum Trost ist es nämlich selbst den Helden dieses Epos nicht vergönnt, auf geradem Weg ans Ziel zu kommen.

In acht Kapiteln erfährt der Leser, was die Physiker von der Antike bis heute von Himmel und Erde, von der Kraft, vom Licht, von der Wärme, vom Feld, von den Quanten, von Raum und Zeit, von den Sternen, kurz: vom Universum dachten und denken, und warum sie es dachten und denken.

Von Himmel und Erde - Zwei Jahrtausende Physik - Die Erde ist eine Kugel und steht im Mittelpunkt der Welt - Aristoteles - Ptolemäus - Antike Philosophie - Thomas von Aquino - Kopernikus: Die Sonne steht im Mittelpunkt - Die keplerschen Gesetze - Die Harmonie des Himmels - Das Fernrohr - Galileis Dialog über die Weltsysteme - Die ersten wissenschaftlichen Gesellschaften - Der Blick ins Unendliche

Von der Kraft - Himmlische und irdische Körper - Die Hypothese von der Wirklichkeit - Galilei: Alle Körper fallen gleich schnell - Trägheitsgesetz und Relativitätsprinzip - Bacon und die induktive Methode - Descartes und die sichere Wahrheit - Induktion und Deduktion - Newton: die »Principia« - Die neue Mathematik - Das Hamilton-Prinzip

Vom Licht - Die Sehstrahlen der Griechen - Was ist Licht? - Huygens: Licht ist eine Welle - Newton: Licht ist ein Teilchenstrom - Die Lichtgeschwindigkeit - Goethes Farbenlehre - Young: Licht ist eine Welle - Der Schatten - Der Äther - Theorien sind Überzeugungen

Von der Wärme - Was ist Wärme? - Jenseits des Vorstellbaren - Wärme ist ein Stoff - Wärme ist Energie - Mayer, Joule, Helmholtz - Die Erhaltung der Energie - Perpetuum mobile - Carnot, Clausius und die Entropie - Moderne Zeiten - Wärme fließt nicht zurück - Boltzmann: Entropie und Wahrscheinlichkeit - Das statistische Gesetz - Das zeitliche Spiegelbild der Welt - Der Wärmetod des Universums

Vom Feld - Anziehung und Abstoßung - Voltas Batterie - Strom erzeugt Magnetismus - Faraday, Genie des Experimentes - Magnetismus erzeugt Strom - Das Feld - Die maxwellschen Gleichungen - Elektromagnetische Wellen - Licht ist eine elektromagnetische Welle - Physik und Technik - Fortschritt durch Wissenschaft - Die Physik ist abgeschlossen

Von den Quanten - Ein wahrgewordener Traum - Das Elektron - Rutherford: Verwandlung der Elemente - Der Atomkern - Bohr - Planck: die Welt in Paketen - Einsteins Lichtquanten - Licht ist ein Zwitter - Die »Krise der Physik« - Wissenschaft ist die Anpassung der Gedanken an die Tatsachen - De Broglie und die Materiewellen - Schrödingers Wellenmechanik - Heisenberg und Dirac: Nur das Beobachtbare zählt - Die Zukunft ist unbestimmt - Die Unschärferelationen - Die elementaren Teilchen - Theorie und Experiment - Die Kräfte der Natur - Ein Teilchen ist kein Individuum - Idealismus und Materialismus

Von Raum und Zeit - Newton und Maxwell passen nicht zusammen - Es gibt keine absolute Zeit - Die Abschaffung des Äthers - E=mc² - »Wenn die Theorie den Tatsachen entspricht« - Die vierte Dimension - Sind Genies schlechte Schüler? - Es gibt keinen absoluten Raum - Trägheit und Schwere - Der gekrümmte Raum - Die »abscheuliche Relativitätslehre« - Einsteins Unvollendete

Von den Sternen - Das olberssche Paradoxon - Feldgleichungen und Weltmodelle - Der Urknall - Hubble und die Rotverschiebung - Alter und Größe der Welt - Der kosmische Hintergrund - Sterne, Galaxien und mehr - Wie Sterne entstehen und vergehen - Schwarze Löcher - Warum ist die Welt so, wie sie ist? - Das »Ende« der Physik - Theorien sind Schöpfungen des Geistes


Wissenschaft ist die Anpassung der Gedanken an die Tatsachen.
Ernst Mach (1838-1916)

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